Das Gebiet der "Montagnola Senese" dehnt sich östlich von Siena aus, in einer Zone die noch immer vom Wald beherrscht wird, auch wenn er den Menschen die dort leben und arbeiten einigen Raum zugesteht. Es ist ein an Schönheiten der Umwelt und der Landschaft reiches Land, wie auch an Werken von beachtlichem historischen Wert.

Von den ersten jungsteinzeitlichen zu den etruskischen und römischen Ansiedlungen, vom mittelalterlichen Leben bis heute: die Montagnola hat jede Epoche intensiv gelebt, ohne sich vom Eingriff der Menschen unterdrücken zu lassen.
Mit dieser vom Handel geprägten Vergangenheit, der sich an der "Via Francigena" orientierte, hat die Montagnola sich trotzdem ein antikes Gesicht bewahrt, das von Burgen, Kirchen, Ortschaften und Einsiedelein, Klöstern und Bauernhäusern geprägt ist.

Was die Vegetation betrifft gibt es hier ausgedehnte Kastanien- und Eichenwälder, Jahrhunderte alte Bäume, Pilze und verschiedene wilde Orchideenarten.

Außerdem gibt es hier Steinbrüche, in denen seit dem Mittelalter wunderschöner Marmor (gelber Marmor der Montagnola) abgebaut wird; dieser hat Bauwerke in der Toskana und in Siena verschönert.

Als Bestätigung ihrer Werte gehört die Montagnola zum Netz der Natur 2000 als "sic sito von Bedeutung für die Gemeinschaft".